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Zaue am Schwielochsee
Zaue liegt unmittelbar am Westufer des großen Schwielochsees.


Die erste schriftliche Erwähnung findet Zaue im Stiftsmatrikel des Bistums Meißen.
Es wird 1346 als Czaw bedeutet im Niedersorbischen Sowa und heißt auf deutsch Eule.
Ressen wird im Urkundenbuch von Lübben 1517 als Briessk benannt. Dahinter verbirgt sich das
Niedersorbische Wort Rjos - Heidekraut bzw. die obersorbische Bezeichnung Rjasa - Wasserlinse.


Zaue gehörte von 1529 bis 1849 zur Standesherrschaft Lieberose. Besitzer war der Graf von Schulenburg.
Ressen gehörte zur Standesherrschaft Groß-Leuthen vor 1519. Die Kirche in Zaue gehört sicher zu den
ältesten in der Region, sie wurde 1300 erbaut. Der gesamte Bau besteht aus Feldsteinen. Der Turm
wurde um 1350 errichtet. Bemerkenswert ist die Wandmalerei, entstanden um 1420 und 1450
mit Darstellungen aus dem Alten und neuen Testament.
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